Hi, ich heiße Jeff Bassett. Ich wurde auf der Insel Isle of Wight, nicht unweit von Portsmouth/Southampton, geboren. Ich war gerade mal ein Teenager als die berühmten Isle of Wight Pop Festivals 69/70 ins Leben gerufen wurden. Ich fing mit 14 an, Gitarre spielen zu lernen. Während der Schulferien im Sommer (als die Festivals begannen) arbeitete ich im „Halland Hotel“, in dem alle berühmten Bands übernachteten, als Hotelpage und Kellner, wodurch ich einige der großartigsten Musiker kennen lernen konnte. Eine der Bands „Sly and the Family stone“ hatte in der Kellerdisco einen Auftritt und (natürlich) war Jimmy Hendrix zusammen mit vielen anderen, tollen Musikern auch da und das war’s für mich – ich entschied, die Gitarre würde permanent eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen.

Ich lernte Gitarre hauptsächlich vom Zuschauen und vom Spielen in typisch englischen Folk Clubs, wo jeder der spielen konnte, einfach auf die Bühne ging. Dort konnte man alte Seemannslieder vermischt mit Volksliedern von überall her hören, dann kam der Blues und mehr moderner Folk Rock. Zu dieser Zeit diente ich in der Royal Navy (insgesamt 5 Jahre) und ich hatte sehr viel Glück und konnte dadurch mit anderen Musikern von verschiedenen Schiffen aus aller Welt aus 25 verschiedenen Ländern zusammen spielen.

Mit 24 ließ ich das Meer zurück und ergatterte einen Platz in einer einheimischen Band von der Insel, die einen Plattenvertrag hatte (wir schrieben und nahmen genug Lieder für ein Album auf), aber leider wurde daraus nichts. Bald danach begann ich als professioneller Musiker zu arbeiten und bekam Jobs in guten Bands, in denen wir unsere eigenen Songs schrieben, arbeitete als Studiomusiker und an allem möglichen, angefangen von Songs über Alben, bis hin zu Radio-Werbemelodien und sogar Fernsehspots.

Ab 1979 tourte ich europaweit als Begleitmusiker für eine Agentur, die RnB-, Soul- und Blues-Künstler aus Amerika vermittelte. Künstler wie z.B. Percy Sledge (when a man loves a woman), die Detroit Emeralds, die in Amerika und U.K. einige Hits hatten, die Platters, die Floaters, La Music und viele andere. Es war als wäre ich wieder in der Schule; ich lernte so viel von diesen großen Musikern. Oft brachten sie ihr eigenes Bläserensemble mit, gewöhnlich Saxophon, Trompete und Posaune und ich lernte, bei Groove, Funk und Soul mitzuspielen und Teil einer Rhythm Gruppe zu sein. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich trotzdem nie die Liebe verloren habe, eine akustische Gitarre in die Hand zu nehmen, um in Pubs und Folk Clubs zu spielen wann immer ich die Gelegenheit dazu bekam.

In den 90ern fand ich mich in Deutschland wieder. Ich erfuhr von 2 anderen Briten, die zwischen München und Mühldorf wohnten, die die gleichen Lieder spielten und sangen mit denen ich aufgewachsen war. Da wir sofort eine natürliche Verbindung spürten, nannten wir uns die „English Connection“. Ich war wieder auf Tournee und spielte sowohl akustische als auch elektrische Gitarre, sang einige Leads und viele 3-part Harmonien, schrieb Songs, nahm auf und brachte CDs raus. Wir waren wieder bei den Ursprüngen angekommen, hatten aber einen kraftvollen, stimmlichen Klang, gestützt von starken Rhythmen. Durch diese Verbindung lernte ich einige wirklich tolle Musiker kennen und bekam bald Arbeit in der Münchner Studioszene inklusive einiger Session Playback Jobs beim Fernsehen wie z.B. Thomas Gottschalk’s „Wetter dass“ mit Kenny Rogers und Nassfon. Weiterhin war ich an Sessions bei einer Deutschen Filmproduktion mit dem Namen „Rain City, sowie einigen Werbemelodien (Deutsche Telekom) und vielen Lieder schreibenden Demos beteiligt. Auch hatten wir eine tolle 5-köpfige Band mit dem Namen „Snooker“, eine der besten Bands mit denen ich je gespielt habe.

Ungefähr zu dieser Zeit begann ich Gitarren-, Bass- und Gesangsunterricht zu geben und tauchte in die örtliche Szene ein, half jungen Musikern und Bands beim Proben, Aufnehmen und brachte meine ganze bisherige Erfahrung ein, um jedem, der die Gitarre spielen lernen wollte, zu helfen.

Ich spiele immer noch hier in verschiedenen Gruppen und oft lasse ich dieselben jungen Musiker bei „Song-Projekten“, die gerade aktuell sind, mitspielen und –singen.

Meine Schüler reichen von 8-jährigen Anfängern bis Rentnern im Alter von 67 Jahren oder älter und wie eh und je liebe ich jeden Aspekt eines „professionellen Gitarristen“.